Fivers bejubeln ersten Sieg in Handball European League

Die Handballer der Fivers Margareten haben am Dienstag im dritten Spiel den ersten Sieg in der Gruppenphase der European League geholt. In der Heimpartie gegen Fenix Toulouse setzten sich die Wiener mit 37:32 (17:15) durch und dürfen nach drei von zehn Spielen weiter auf den Aufstieg in die K.o.-Phase hoffen.

Gegen Ende einer stets ausgeglichenen ersten Hälfte setzte sich die Truppe von Trainer Peter Eckl erstmals um zwei Tore ab und ließ sich die Führung mit einer noch etwas stärkeren zweiten Hälfte nicht mehr nehmen. Lukas Hutecek (5 Treffer) und Co. behielten die Nerven und hatten spätestens mit dem 30:26 in der 49. Minute die Vorentscheidung hergestellt. Topscorer der Fivers, die erstmals nach zehn Jahren wieder im Europacup vertreten sind, waren Eric Damböck und Tobias Wagner mit je 6 Toren.

„Wir haben das Glück heute auch erzwungen“, freute sich ein nüchterner Eckl im ORF über den ersten Sieg. Auch der Lerneffekt nach einer klaren 23:32-Niederlage bei Wisla Plock (POL) und einem knappen 30:32 gegen Tschechowskie Medwedi (RUS) sei bereits zu spüren gewesen. „An solche Siege erinnert man sich sehr lange“, jubelte Routinier Markus Kolar. Und Marin Martinovic sprach von einem der „vielleicht größten Erfolge in der Vereinsgeschichte“.

Die nächste Gelegenheit, um anzuschreiben, haben die Fivers bereits am kommenden Dienstag. Da wartet allerdings der schwere Auswärtsgang zu Metalurg Skopje. Für die Wiener stehen in der Sechser-Gruppe noch sieben Partien an, die Top-Vier erreichen das Achtelfinale. Die Gruppenphase wird bis Anfang März gespielt.


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