Mindestens ein Toter bei Raketenbeschuss in Bagdad

Bei Raketenangriffen auf die sogenannte Grüne Zone in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Dienstagabend ein Kind getötet worden. Mindestens fünf Menschen wurden nach Angaben der irakischen Sicherheitskräfte verletzt. Insgesamt seien vier Raketen des Typs Katjuscha in dem Gebiet eingeschlagen, in dem sich das hoch gesicherte Regierungsviertel sowie die Botschaften der USA und anderer Länder befinden.

Zum Alter des getöteten Kindes machten die Behörden zunächst keine Angaben. Die Raketen wurden aus dem Südosten der Hauptstadt abgefeuert. Zunächst bekannte sich niemand dazu. Nahe der Grünen Zone und am Flughafen kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Raketenangriffen. Meist stecken dahinter örtliche Milizen, von denen manche vom Nachbarland Iran unterstützt werden. Die Angriffe richteten sich auch gegen irakische Militärstützpunkte, die von US-Truppen genutzt werden. Die mit dem Iran verbündeten schiitischen Milizen fordern den Abzug der US-Soldaten.

Kurz vor den Angriffen hatten die USA einen weiteren Truppenabzug aus dem Irak sowie aus Afghanistan angekündigt. Bis zum 15. Jänner werde die Zahl der Soldatinnen und Soldaten auf jeweils etwa 2.500 reduziert, erklärte der geschäftsführende Verteidigungsminister Christopher Miller. Dem US-Sender CNN zufolge sind im Irak derzeit etwa 3.000 US-Soldaten stationiert.

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