Zwei Pferde im Burgenland schwer verletzt

Pferdebesitzer im Bezirk Mattersburg haben in den vergangenen Wochen an zwei Tieren schwere Verletzungen bemerkt. Eine Kaltblutstute wies Verletzungen im Genitalbereich auf, eine Norikerstute verlor aufgrund einer Hornhautverletzung ein Auge, bestätigte die Landespolizeidirektion Burgenland am Donnerstag einen Bericht der „Kronen Zeitung“.

Die betroffene Familie war mit ihren fünf Pferden vor zwei Jahren ins burgenländische Unterfrauenhaid gezogen. „Unsere Pferde stehen in einem Offenstall. Das heißt, sie können Tag und Nacht auf die Koppel“, erzählte die Besitzerin der Tageszeitung. Vor drei Wochen sei sie auf Blutflecken im Stall aufmerksam geworden.

Der Tierarzt habe bei der schwarzen Kaltblutstute „Flora“ Verletzungen im Genitalbereich festgestellt. „Schon damals konnte ich mir das nicht erklären“, so die Besitzerin, die mit ihrer Familie das gesamte Areal abgesucht hatte, um herauszufinden, ob sich das Pferd eventuell an einem Holzbalken verletzt haben könnte.

Kürzlich bemerkte sie, dass bei Norikerstute „Wanda“ ein Auge stark tränte. Der Tierarzt stellte eine schwere Hornhautverletzung fest. Auch Spezialisten der Tierklinik in Wien konnten das Auge nicht mehr retten.


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