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Hintergrund: Die Grünen oder eine Partei sucht nach einer Strategie

Wähler sind frustriert, unter den Funktionären gärt es. An der Parteispitze baut man auf Zeit und hofft, den Kanzler ins Leere laufen zu lassen.

Viel hat Grünen-Chef Werner Kogler versprochen. Seine Partei ist längst auf der koalitionären Kompromissebene angekommen.
© APA/HELMUT FOHRINGER

Von Karin Leitner und Michael Sprenger

Wien – Die Zeit ist derzeit die wichtigste Verbündete für die Grünen. Die Regierungsmonate haben den grandiosen Wiedereinzug in den Nationalrat vergessen lassen. Momentan versucht die Ökopartei, den Koalitionspartner ÖVP bei seinem Vorhaben („Anti-Terror-Paket“) zu bremsen – und nicht unnötig zu reizen. Das grüne Erscheinungsbild ist ein defensives, wohlwollend interpretiert. Die Truppe rund um Vizekanzler Werner Kogler will die ÖVP mit dere­n Kommunikationsmeiste­r Sebastia­n Kurz ins Leere laufe­n lassen.

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