Schere in den Kopf gestoßen: Prozess um versuchten Mord

Weil sie ihrem Ehemann in Wien-Liesing eine Schere in den Kopf gestoßen haben soll, muss sich am Freitag eine 28-Jährige wegen versuchten Mordes am Landesgericht verantworten. Die spitz zulaufende Klinge drang dem Mann im Bereich der linken Stirnseite bis in die Schädelhöhle und bewirkte eine Verletzung der harten Hirnhaut samt einer daraus folgenden Luftansammlung in der Schädelhöhle und Einblutungen in die Nasennebenhöhlen.

Die Angeklagte hatte ihren späteren Ehemann 2016 kennengelernt. Ein Jahr später heirateten sie, die Ehe dürfte aber nicht unbedingt harmonisch verlaufen sein. Immer wieder soll es zu Streitigkeiten gekommen sein, so auch am 18. August, als der Frau der Geduldsfaden riss. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie in Tötungsabsicht zugestochen hat.


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