„Not auch in Tirol größer“: Sternenhimmel hilft rasch

Hilfe, die rasch und zu 100 Prozent bei in Not geratenen Tirolern ankommt: Die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ hilft das sechste Jahr.

Der „Tiroler Sternenhimmel“ soll auch heuer wieder möglichst hell leuchten, wenn die Tirolerinnen und Tiroler ihr Herz öffnen.
© Tiroler Sternenhimmel

Innsbruck – Das heurige Corona-Jahr hat alle bewegt und viele schwer getroffen. Gerade vor Weihnachten wird persönliche Not noch offensichtlicher, gerade auch für die Betroffenen selbst – und noch größer als sonst ist in diesen Wochen auch die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Bevölkerung, gerade auch bei vielen hilfsbereiten Tirolerinnen und Tirolern.

Um den Blick auf diese Schicksalsschläge zu richten und möglichst schnell und effizient vor Ort zu helfen, wurde im Jahr 2015 die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ ins Leben gerufen – initiiert vom Telfer Industriellen Arthur Thöni. Unterstützt wird die Aktion seither tatkräftig von starken Partnern, allen voran AlpEvents, sowie der Tiroler Tageszeitung, die bei diesem so wichtigen Anliegen als Leitmedium gerne mithilft.

Das Geld geht an das „Netzwerk Tirol hilft“, das ohne jegliche Verwaltungskosten das Geld an Betroffene von besonderen Schicksalsschlägen auszahlt. Die alljährlich im Dezember stattfindende große Gala zugunsten des „Tiroler Sternenhimmels“ musste heuer wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden, leider ebenso Veranstaltungen von Vereinen, die den Erlös dann an die Aktion weiterreichen. Umso mehr sind Unternehmen und auch die Leserinnen und Leser der TT dazu aufgerufen, ihr Herz zu öffnen und Menschen zu helfen, denen es nicht gut geht. Gespendet werden kann gerade unter dem Stichwort „Tiroler Sternenhimmel“ an das „Netzwerk Tirol hilft“ (Hypo Tirol, Kontonummer AT13 5700 0300 5534 9972). Ein Zahlschein liegt der heutigen TT bei.

Laut Netzwerk-Chefkoordinator Herbert Peer ist die Not heuer in Tirol eindeutig größer geworden. Statt bisher meist 1800 Hilfsansuchen gebe es deutlich mehr als 2000. Man prüfe die Fälle genau und rasch. Die Spenderinnen und Spender könnten sich aber zu 100 Prozent sicher sein, dass ihr Geld (für die Spende gilt auch eine Steuer-Absetzbarkeit) bei wirklich Bedürftigen ankommt. Darunter seien einige besonders tragische Fälle wie eine Familie mit vier Kindern im Oberland, die ihren Vater kürzlich verloren haben. Geholfen wird u. a. aber auch bei Therapien für Kinder oder dringenden Unterstützungen für Alleinerziehende oder Pensionisten, vielfach könnten Betroffene Strom, Gas, Heizung oder Arztrechnungen nicht mehr bezahlen. Oft seien Unfälle, Krankheit oder Arbeitslosigkeit Auslöser von kaum mehr schaffbaren Problemen.

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In den bisherigen fünf Jahren hatte der „Tiroler Sternenhimmel“ mit insgesamt fast 300.000 Euro helfen können, etwa 130.000 Euro kamen davon allein im Vorjahr zusammen. (va)

Viele sagen Danke

Herzlichen Dank an den Tiroler Sternenhimmel für die Übernahme der Betreuungskosten für meine Kinder während der Chemotherapie. Eine wertvolle Unterstützung, die ich nie vergessen werde. (Familie aus Innsbruck)

In großer Dankbarkeit für die großzügige Unterstützung für unseren Sohn, der leider durch einen Unfall stark beeinträchtigt ist. (Familie aus dem Oberland)

Danke für die wertvolle Unterstützung für die Therapiekosten unserer Tochter. Inzwischen ist ein großer Fortschritt (sie konnte weder gehen, sitzen noch stehen) feststellbar, ja fast ein Wunder! (Familie vom Innsbrucker Mittelgebirge)

Herzlich danke für die Unterstützung unseres 5-jährigen Sohnes, der durch einen Gendefekt viele Nachteile hat. Durch die Hilfe konnten wir eine Betreuung organisieren. (Familie aus dem Unterland)


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