Dichter Spielplan für die Haie: „Es fühlt sich nicht nach Arbeit an“

Im vierten Heimspiel in Serie haben die Haie mit Sam Herr heute (17.30 Uhr) Fehervar zu Gast.

Schrieb gegen Villach als Torschütze und Vorlagengeber gleich doppelt an – HCI-Captain Sam Herr arbeitet hart, um die Haie voranzubringen.Foto: gepa/Beganovic
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Viermal hinten, kein­e einzige Minute vorne und am Ende dank Penaltyschießen doch noch gewonnen – die Innsbrucker Haie zeigten gegen den Villacher SV beim 5:4 am Donnerstagabend Steherqualitäten. „Wir haben viel Herz und Charakter gezeigt. Wir geben nie auf, das macht mich glücklich“, streut HCI-Cheftrainer Mitch O’Keefe seinem Team in Sachen Mentalität Rosen.

Gegen den VSV schrieb auch der stets bemühte, aber zuvor oft unglückliche Kapitän Sam Herr mit einem Tor und herrlichem Assist doppelt an: „Es war manchmal sehr frustrierend für mich am Beginn der Saison, ich hatte auch da meine Chancen. Ich bin drangeblieben und natürlich waren diese zwei Scorerpunkte ein gutes Gefühl“, gesteht der 28-jährige US-Amerikaner, der wie alle anderen wusste, dass man „die Fehler abstellen“ müsse.

Beine schon etwas schwer

Die Beine sind nach drei Heimspielen in nur fünf Tagen schon etwas schwer: „Natürlich sind wir ein bisschen müde, aber wir wären auch keine Menschen, wenn wir das nicht wären“, notiert Herr: „Ich weiß, was ich zu machen hab­e.“ Denn Jammern, angesichts des dichten Spielplans oder der Geisterspiele in der Corona-Krise, will der Captain in keinem Fall: „Es fühlt sich alles sehr speziell an. Wir leben in einer chaotischen Zeit, aber wir dürfen im Gegensatz zu vielen anderen Menschen das machen, was wir lieben. Und das fühlt sich nicht nach Arbeit an“, bezeichnet Herr jeden Schritt auf die Eisfläche als positive „Fluchtmöglichkeit“.

Gegen Fehervar wird heute wieder René Swette zwischen den Pfosten stehen. Der 32-jährige Vorarlberger spielte nach dem unglücklichen 0:1 gegen Villach eine starke Partie und parierte auch zwei Penalties. Das interne Match um die Nummer eins mit Tom McCollum bleibt offen.

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„Wir müssen gegen Fehervar einfach spielen und dürfen es uns nicht schwerer machen, als es ohne­hin schon ist“, weiß O’Keefe vor einem weiteren Kraftakt.

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6. Dornbirn12 35:3617

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11. Villach10 26:427


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