ÖFB-Frauen-Nationalteam im EM-Quali-Finish ohne Schnaderbeck

Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam muss in den beiden entscheidenden EM-Qualifikationsspielen auswärts gegen Frankreich (27. November in Guingamp) und zu Hause gegen Serbien (1. Dezember in Altach) auf Viktoria Schnaderbeck (76 Länderspiele/2 Tore) verzichten. Die ÖFB-Teamkapitänin und England-Legionärin laboriert an einer Knieblessur. „Es ist für mich natürlich extrem bitter, dass ich gerade in den entscheidenden Spielen nicht dabei sein kann“, sagte Schnaderbeck.

Laut ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann fehlt mit der 29-jährigen Steirerin „nicht nur eine wichtige Spielerin auf dem Platz, sondern auch eine große Persönlichkeit neben dem Platz“. Die Abwehrspielerin hat bereits 76 Länderspiele in den Beinen. Auch ohne sie soll das zum Abholen bereit liegende EM-Ticket fixiert werden. „Wir konzentrieren uns ausschließlich auf das, was wir beeinflussen können. Genau das hat das Team auch in den bisherigen Lehrgängen ausgezeichnet“, meinte Fuhrmann.

Anstelle von Schnaderbeck wurde Potsdams Maria Plattner nominiert. Positiv ist, dass mit Laura Feiersinger eine Offensivstütze nach Verletzungspause wieder zur Verfügung steht. Fuhrmann versammelt ihre Truppe am Sonntag in Bregenz. Österreich liegt in der EM-Quali-Gruppe G nach sechs von acht Partien punktgleich hinter Frankreich auf Rang zwei und wäre nach aktuellem Stand als zweitbestes zweitplatziertes Team für die Endrunde 2022 qualifiziert. Neben den Gruppensiegern dürfen sich auch die drei besten Zweiten über ein fixes EM-Ticket freuen.

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