Neue Details zu erschossenem Salzburger in Klagenfurt

Nach dem Tod eines Salzburgers vor rund zwei Wochen in Klagenfurt hat nun der 37-jährige Verdächtige, der in Untersuchungshaft sitzt, Angaben zum Hergang gemacht. Er sagte gegenüber den Ermittlern, dass sich ein Schuss irrtümlich aus einem Kleinkalibergewehr gelöst und den 39-Jährigen getroffen habe. Das wäre dann kein Mord, sondern grob fahrlässige Tötung. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht der „Kleinen Zeitung“.

Laut Sprecher Markus Kitz soll der Verdächtige gestanden haben, dass sich beim Hantieren mit dem Kleinkalibergewehr ein Schuss gelöst hatte. Dieser traf den Salzburger, als dieser sich gerade weggedreht hatte, um etwas aufzuschreiben, so die Aussage des 37-Jährigen. Der Verdächtige gab weiters an, am fraglichen Tag unter Medikamenteneinfluss gestanden zu haben. „Ein Gutachten wurde in Auftrag gegeben, um die Zurechnungsfähigkeit zu überprüfen,“ sagte Kitz. Der Amtsarzt hat ihm diese am 6. November bei der Verhaftung bescheinigt.

Der Verdächtige war damals erst rund 48 Stunden nach dem Tod des Salzburgers zur Polizei gefahren und hatte geschildert, dass in seiner Wohnung ein Toter liegt. „Der Verdächtige sagt, er habe sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden, er hätte nicht klar denken können“, so Kitz. Daher habe er erst spät registriert, was er angerichtet hatte. Ungeachtet der Angaben des Mannes ermittelt die Staatsanwaltschaft weiterhin wegen des Verdachts des Mordes.

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