Eine gewisse Reifeprüfung: WSG Tirol will gegen Admira ersten Heimsieg einfahren

Mit einem Heimsieg gegen Schlusslicht Admira will die WSG Tirol heute (14.30 Uhr/TT.com-Live-Ticker) in die obere Tabellenhälfte vorstoßen.

Bei der WSG sind wieder die Routiniers wie Thanos Petsos (r.) gefragt.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Der erste Heimsieg im Tivoli-Stadion steht nach zwei 1:1-Remis gegen den LASK und Hartberg sowie der 0:2-Niederlage gegen die Austria bei der WSG Tirol in dieser Saison noch aus. Heute bietet sich nach dem 1:0-Sieg in St. Pölten der perfekte Zeitpunkt.

„Mit einem Sieg können wir in die erste Tabellenhälfte vorstoßen und das würde uns sicher Rückenwind geben“, notiert WSG-Cheftrainer Thommy Silberberger, der im selben Atemzug festhält: „Wir sind aber nicht so gefestigt, dass es locker geht.“ Das unterschreibt Routinier Fabian Koch, der mit einem Außenristpass das Goldtor in St. Pölten eingefädelt hat: „Wir dürfen niemanden unterschätzen. Und wir dürfen zuhause nicht leichtfertig in Konter laufen.“ Koch weiß um die Kraft, die der zweite Sieg in Serie – das gelang der WSG seit dem Bundesliga-Aufstieg noch nie – verleihen würde.

Fabian Koch will mit der WSG den zweiten Sieg in Serie einfahren.
© gepa

Weil Zan Rogelj gesperrt fehlt, hat Silberberger im 4-4-2-Korsett auf der Außenbahn zwischen Nikolai Baden Frederiksen, Benni Pranter, Johannes Naschberger oder Renny Smith die Qual der Wahl.

„Wir werden unsere Chancen bekommen, es geht um die Verwertung“, fordert Silbi höchste Konzentration. Die Admira reiste auch wegen Corona-Fällen ersatzgeschwächt an. Oft sind aber angeschlagene Gegner am gefährlichsten. Das Match zeigt, wie weit die stark verjüngte WSG schon ist.


Kommentieren


Schlagworte