Debatte um Umgang mit Wolf in Tirol entfacht

Innsbruck — Dass die Bezirkshauptmannschaften Kitzbühel, Landeck und Innsbruck-Land einen vom ÖVP-Bauernbund unterstützten Antrag auf Abschuss von Problemwölfen zurückgewiesen haben, löst jetzt neuerlich eine Debatte über den Umgang mit den großen Beutegreifern in Tirol aus. Bekanntlich fehlt für eine Entnahme die Verordnung im Jagdgesetz. „Das war eine Abfuhr mit Ansage. Denn der rechtliche Status ist klar und die Vorgehensweise ebenso: Zuerst sind Herdenschutzmaßnahmen zu ergreifen. Dann sind Vergrämungen zulässig", sagt der grüne Landwirtschaftssprecher Georg Kaltschmid. Er spricht von Nebel- und Blendgranaten, die den Landwirten nicht weiterhelfen.

Für den FP-Agrarsprecher, Alexander Gamper, ist eine „Task Force große Beutegreifer" derzeit die einzige Möglichkeit, um Lösungen zu finden. Er erinnert Bauernkammerpräsident Josef Hechenberger daran, dass ein Entschließungsantrag der FPÖ zum Problemthema Wolf vor wenigen Wochen von der ÖVP im Nationalrat abgelehnt wurde. (pn)

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