VSV stoppte Capitals-Serie mit 4:1-Heimsieg

Der VSV hat die Siegesserie der Vienna Capitals in der ICE Hockey League beendet. Die Villacher gewannen am Samstag zu Hause 4:1 und fügten den Wienern die erste Niederlage nach fünf Erfolgen en suite zu. Dadurch gaben sie die Rote Laterne an Linz ab. Innsbruck unterlag Fehervar zuhause 3:4. Am Sonntag steigt mit Salzburg auch das letzte Team nach der Corona-Pause wieder ins Geschehen ein. Die Bullen treten nach fast einem Monat Pause beim KAC an.

Die Capitals, die mit zwei Siegen vielversprechend aus der dreiwöchigen Zwangsauszeit gekommen waren, gerieten beim bisher heimschwachen VSV 0:3 ins Hintertreffen. Benjamin Lanzinger (4.), Scott Kosmachuk (32./PP) und Kevin Schmidt (35.) trafen für die Kärntner. Auf der Gegenseite war für das bisher stärkste Auswärtsteam der Liga erst kurz vor Ende des Mitteldrittels Taylor Vause (39.) in Überzahl erfolgreich. Eine weitere Aufholjagd der Caps blieb aber aus. Kosmachuk sorgte drei Minuten vor dem Ende mit seinem zweiten Powerplaytor für das 4:1 und damit endgültig klare Verhältnisse.

Innsbruck machte es gegen Fehervar trotz eines 1:4:-Rückstandes in der Schlussphase noch einmal spannend. Nach dem 3:4 durch Samuel Herr 15 Sekunden vor Schluss hatte Braden Christoffer sogar noch die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Gäste-Goalie Daniel Kornakker. Somit kamen die Ungarn zum erst dritten Sieg in Innsbruck in den jüngsten elf Duellen und zogen an Punkten mit den hinter Graz zweitplatzierten Capitals gleich.

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