Wahlen in Burkina Faso von Terrorbedrohung überschattet

Im westafrikanischen Sahelstaat Burkina Faso kämpft Präsident Roch Marc Christian Kaboré am Sonntag um seine Wiederwahl. Der 63-Jährige tritt gegen zwölf Gegenkandidaten an - darunter auch eine Frau. Als sein stärkster Herausforderer gilt der frühere Finanzminister Zephirin Diabre. Sollte keiner der Kandidaten im ersten Anlauf die 50-Prozent-Hürde nehmen, steht eine Stichwahl an. Überschattet wird die Wahl von zunehmender Instabilität durch die Bedrohung von Terrormilizen.

Burkina Faso, Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA), liegt in der Sahelzone - einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt. Dort sind bewaffnete Gruppen aktiv, von denen einige den Terrorgruppen „Islamischer Staat“ (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen haben. Burkina Faso blieb lange von Attacken verschont, doch stieg ihre Zahl seit 2015 deutlich an.

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