Verwaltungsgebäude des BKH St. Johann in Betrieb genommen

Nur sieben Monate betrug die Bauzeit für die neue Verwaltung des BKH St. Johann.
© Ritsch

St. Johann i. T. – Das Bezirkskrankenhaus St. Johann hat ein neues Verwaltungsgebäude. Nach nur sieben Monaten Bauzeit konnte der neue Bau nun in Betrieb genommen werden. In den bisherigen Verwaltungsräumlichkeiten im Untergeschoß des BKH findet künftig die Physiotherapie Platz – moderner, größer, heller und patientengerechter.

„Beides – der Neubau der Verwaltung und die Übersiedlung der Physiotherapie – sind wichtige Schritte, um die Strukturen im Haus zu entflechten und um Platz für den dringend nötigen Bau der Zentralküche zu schaffen – das nächste große Bauvorhaben“, erklärt Verwaltungsdirektor Thomas Pollak. Die Gesamtkosten für den Neubau betragen rund 3,1 Mio. Euro.

Autoverkehrsfreie „grüne Achse“

Im neuen Verwaltungsgebäude ist auch der NEF-Stützpunkt (Notfallmedizin mit Einsatzfahrzeug) untergebracht, mit der Zufahrt vom Brauweg wird eine noch schnellere Verfügbarkeit der Einsatzkräfte zur Versorgung von Notfällen möglich. Ebenfalls im Neubau situiert sind die Pflegedirektion und das mobile Palliativteam, dem nun großzügigere Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, zudem konnten im Zuge des Neubaus auch zusätzliche Parkplätze für Mitarbeiter geschaffen werden.

Die Lage des neuen Verwaltungsgebäudes am Brauweg ist Teil eines städtebaulichen Konzeptes, nachdem zwischen dem Krankenhaus und den BKH-Neubauten eine autoverkehrsfreie „grüne Achse“ vom Bahnhof hin zum Ortszentrum geschaffen werden soll. Überlegungen, die auch schon beim Bau des Medicubus (Pflegeschule) eine wesentliche Rolle spielten. „Für uns ist diese grüne Achse, deren Umsetzung wir im Frühjahr 2021 in Angriff nehmen werden, ein wesentlicher Baustein bei der Ortsentwicklung, ein Leuchtturmprojekt“, so Bürgermeister Hubert Almberger. Der Bahnhof und das BKH werden so für Fußgänger direkt, schnell und verkehrsfrei erreichbar sein. Grünzonen, Bäume und Bänke sollen diesem Bereich auch eine große Aufenthaltsqualität geben. Almberger: „Ich danke dem Bezirkskrankenhaus für die gute Zusammenarbeit und freue mich, dass unsere Überlegungen zur grünen Achse bei den jüngsten Bauten des BKH so gut berücksichtigt und integriert wurden.“ (TT)

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