Tiroler Bergrettung zog digital Bilanz: 2020 war denkwürdiges Jahr

Hermann Spiegl, Landesleiter der Tiroler Bergrettung.
© Bergrettung Tirol

Innsbruck – Erstmals in ihrer 70-jährigen Geschichte hielt die Tiroler Bergrettung die jährliche Landesversammlung heuer online ab. Die Pandemie erschwerte den Rettungsalltag – Hygienekonzept und Schutzkleidung waren ständige Begleiter der Kameraden. 2020 war damit nicht nur aufgrund des Jubiläums ein denkwürdiges Jahr. Die krisenbedingt hohe Zahlen an Sportlern und Ausflüglern forderten ihren Tribut. Bereits im November wurden die Einsatzzahlen vom Vorjahr überholt. Bis gestern rückten die Bergretter zu 2163 Einsätzen in Tirol aus. 2019 waren es bis Jahresende insgesamt 2108.

Auch im Schulungsbetrieb hatte man mit der Pandemie zu kämpfen. Zahlreiche Grundkurse und Fortbildungen mussten unterbrochen werden. Man hofft, die anstehenden Winterkurse im Jamtal abhalten zu können – wenngleich mit geringerer Personenanzahl. 53 Teilnehmer schafften es im Frühjahr, ihre Winterhundausbildung abzuschließen. 127 Jungberg-retter absolvierten die Sommerkurse trotz krisenbedingter Einschränkungen. (TT)

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