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Leere Kassen: Dem Damen-Ski-Weltcup in Lienz droht der Rotstift

Statt einem Überschuss rechnet Lienz trotz Sparkurs mit einem Minus von 1,8 Mio. Euro. Prominentes Opfer könnten die FIS-Skirennen sein.

Vor ihrem Beschluss zum Förderansuchen für die nächsten Ski-Weltcuprennen wollen die Mandatare die Verantwortlichen anhören.
© Blassnig Christoph

Von Christoph Blassnig

Lienz – Nicht zum ersten Mal stehen die Damen-Skiweltcup­rennen, die nun seit 22 Jahren am Hochstein über die Bühne gehen und als Live-Übertragungen in die Welt gesendet werden, finanziell unter keinem guten Stern. Alle zwei Jahre war Lienz bisher fixer Austragungsort im FIS-Rennkalender. Als lokaler Veranstalter tritt gegenüber dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) der Skiclub Lienz (SCL) auf, ein Verein, der dafür jedes Mal über ein Organisationskomitee mit Geld ausgestattet werden muss. Bisher trugen die Stadt Lienz und der Tourismusverband Osttirol einen Betrag von knapp 200.000 Euro zu jeweils gleichen Teilen und füllten alle zwei Jahre den Weltcup-Topf. Doch die Stadt ringt mit leeren Kassen.

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