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Prämie für in Tirol aufgezogene Kälber: „Es gibt schon viele Anfragen von Bauern“

Die neu geschaffene Prämie des Landes für im Land aufgezogene Kälber stößt bei den Bauern auf großes Interesse. Der Verein gegen Tierfabriken hingegen glaubt nicht, dass dadurch viele Qual-Tiertransporte verhindert werden können.

Was darf bzw. kann ein Kalbsschnitzel kosten? Was tun mit Kälbern, die ein Nebenprodukt der milchproduzierenden Bauern sind? Diese Fragen bleiben trotz neuer Prämie ein heikler Knackpunkt, wenn es um das Thema Kälber in Österreich geht.
© iStockphoto

Von Irene Rapp, Liane Pircher

Innsbruck – An die 80.000 Kälber kommen pro Jahr in Tirol zur Welt, 17.000 davon werden exportiert. Für milchproduzierende Betriebe sind Kälber nämlich ein Nebenprodukt, weil die Kuh nur dann Milch gibt, wenn sie kalbt. Dass Tiroler Kälber oft bis nach Spanien gekarrt werden, von dort aber auch weiter z. B. in den Libanon gelangen und dort grausam getötet werden, hat erst vor wenigen Wochen eine Recherche des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) ergeben.

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