Kufsteiner Bodner-Gruppe baut neue „Landmark in Linz“

Kufsteiner Bodner-Gruppe errichtet den 190 Millionen Euro teuren Quadrill-Tower in der Linzer Tabakfabrik.

Der Quadrill-Tower wird mit 109 Metern Österreichs höchster Büro- und Hotel-Tower außerhalb Wiens.
© Zechner & Zechner

Linz, Kufstein – Die Kufsteiner Bodner-Gruppe ist gemeinsam mit dem Wiener Architekturbüro Zechner & Zechner einstimmig als Sieger aus der EU-weiten Ausschreibung für die Neugestaltung des nicht denkmalgeschützten Areals in der prestigeträchtigen Linzer Tabakfabrik hervorgegangen. Im Zentrum des geplanten vierteiligen Gebäudeensembles steht der 109 Meter hohe Quadrill-Tower. Österreichs höchster Büro- und Hotelgebäude-Tower außerhalb von Wien ist auch Namensgeber für das städtebauliche Großprojekt. Für die Errichtung neuen Lebens-, Wohn- und Arbeitsraums auf einer Grundfläche von 10.900 Quadratmetern sind 190 Millionen Euro veranschlagt.

„Der gesamte Neubau und vor allem auch der Turm Quadrill wird eine bestimmende Landmark in Linz werden und ein architektonisches wie auch inhaltliches Statement setzen. Dass neben der denkmalgeschützten Tabakfabrik ein Projekt dieser baulichen Qualität in Österreich errichtet wird, ist in einer Zeit, in der wir um jeden Arbeitsplatz in Linz kämpfen, wirtschaftlich entscheidend“, sagt der Linzer Bürgermeister und Tabakfabrik-Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Luger (SPÖ).

Bodner setzt das Projekt in Linz gemeinsam mit der oberösterreichischen Dywidag um, die seit Jahresbeginn ebenfalls zur Bodner-Gruppe gehört. Bereits im Februar 2021 wird mit den Abrissarbeiten begonnen. „Der Baustart sollte ebenfalls nach Plan noch 2021 erfolgen, wenn alle behördlichen Genehmigungen vorliegen“, sagt Thomas Bodner, Geschäftsführer der Bodner-Gruppe. Die Fertigstellung ist laut Aussendung für 2025 geplant.

Das Tiroler Unternehmen, das auch für die Verwertung aller vier Gebäudeteile zuständig ist, berichtet von einem „sehr hohen“ Interesse am neuen Quartier. „Mit dem Quadrill entsteht das Wunschprojekt der Stadtführung und der Tabakfabrik Linz mit einer spektakulären Architektur, die das Stadtbild bereichern wird.“ Ziel sei es, „ein architektonisch wie auch inhaltlich komplementäres Quartier in der Kreativ-Welt Tabakfabrik zu schaffen“, erklärt Bodner.

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In der Linzer Tabakfabrik sind rund 250 Start-ups und Unternehmen – vorwiegend im Bereich kreative Industrien und Digitalisierung – ansässig. Durch den Ausbau entstehe Raum für 1000 zusätzliche Arbeitsplätze. (TT)


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