Nach Verkauf von Hotel Europa: Stadt Innsbruck pocht auf „Mehrwert“

Was die neuen Eigentümer mit dem "Europa"-Komplex planen, steht noch nicht fest. Die Stadtpolitik will rasch in Gespräche eintreten.
© Böhm Thomas

Innsbruck – Nach dem Verkauf des – seit Februar geschlossenen – Traditionshotels „Europa“ gegenüber dem Innsbrucker Hauptbahnhof an ein Tiroler Immobilienunternehmen (die TT berichtete) strebt die Stadtpolitik rasch „gute Gespräche“ mit den neuen Besitzern an. Es gelte, die Vorstellungen des Bauträgers und jene der Stadt(-planung) unter einen Hut zu bringen, meint BM Georg Willi (Grüne). Schließlich gehe es um ein äußerst prägendes Gebäude.

Wie Willi würde auch Bauausschuss-Obmann Lucas Krackl (Für Innsbruck) am Standort gerne wieder ein Fünf-Sterne-Hotel sehen, „das Innsbruck dringend bräuchte“, beide schätzen die Chancen aber als gering ein. Es sei wohl eine „Umfunktionierung“ geplant, so Krackl, der dennoch auf „irgendeine Form der Beherbergung“ im Komplex hofft, etwa eine moderne Jugendherberge.

„Die vom Gemeinderat verhängte Bausperre ist wichtig, um eine Entwicklung im Interesse der Stadt sicherzustellen“, betont Innsbrucks SPÖ-Vorsitzender GR Benjamin Plach in Übereinstimmung mit Krackl. „Was auch immer der neue Eigentümer vorhat, es muss einen öffentlichen Mehrwert haben und dem entsprechen, was die Stadt Innsbruck braucht.“ (TT, md)

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