In der Spur bleiben heißt für den Wacker Rapid schlagen

Der Wacker-Aufwärtstrend soll heute ab 14.30 Uhr gegen Schlusslicht Rapid II fortgesetzt werden. „Unterschätzen darf man die jungen Rapidler nicht", sagt Trainer Daniel Bierofka.

Gegen Schlusslicht Rapid II will der FC Wacker heute im leeren Tivoli den dritten Heimsieg bejubeln.
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Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Das Ausscheiden im Pokal trotz starker Leistung bei Sturm Graz ist abgehakt, der Fokus liegt beim FC Wacker auf dem Herbstfinale der Zweiten Liga. Drei Spiele stehen bis zum 11. Dezember noch auf dem Terminkalender. Heute gastiert Schlusslicht Rapid II ab 14.30 Uhr im Tivoli, dann folgt am 4. Dezember das Gastspiel beim GAK und zum Finale kommt das Überraschungsteam Lafnitz nach Innsbruck.

Der intensive Cupfight hinterließ bei den Schwarzgrünen keine personellen Spuren. Trainer Daniel Bierofka kann aus dem Vollen schöpfen. Ob Markus Wostry, der nach Verletzungspause in Graz 90 Minuten absolvierte, auch gegen den grünweißen Talenteschuppen aufläuft, ließ sich Bierofka noch offen. Bezüglich Aufstellung verweist der FCW-Coach darauf, dass er eine Mannschaft entwickeln und sich nicht nur auf elf Fixspieler konzentrieren will. Und das Pokal-Achtelfinale gegen Sturm habe gezeigt, dass man sich auf Kicker der vermeintlich zweiten Reihe voll verlassen kann.

„Manchmal muss man einen Schritt zurückgehen, um dann zwei nach vorne zu machen“, verweist Bierofka darauf, dass er seine Truppe nach der bitteren 0:4-Heimpleite gegen BW Linz jetzt voll in der Spur sieht. „Wir haben eine DNA entwickelt, die zu greifen beginnt“, verweist der Trainer stolz auf die Darbietung in Graz: „Wir haben unser Spiel bei einem Bundesligisten selbstbewusst durchgezogen.“

Diese Wacker-DNA sollen die Rapid-Amateure zu spüren bekommen. Nach zuletzt zehn Zählern in vier Spielen muss heute ein „Dreier“ auf dem Punktekonto verbucht werden. „Unterschätzen darf man die jungen Rapidler nicht. Sie wollen sich präsentieren, was fehlt, ist die Erfahrung in gewissen Situationen. Und das müssen wir nützen“, nimmt Bierofka, der Torjäger Ronivaldo wieder von Beginn an stürmen lässt, seine Profis in die Pflicht, den dritten Saison-Heimsieg einzufahren.


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