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Ein gesunder Duft: Wie ätherische Öle die Gesundheit fördern

Ätherische Öle verschaffen den Menschen nicht nur ein wohltuendes Dufterlebnis, sie haben auch vielfältige gesundheitsfördernde Effekte und können Viren und Bakterien vertreiben. Aromakologin Martina Mellauner erklärt, was es damit auf sich hat.

© iStockphoto

Von Theresa Mair

Düfte sind die Gefühle der Blumen. So formulierte es einst der deutsche Romantiker Heinrich Heine. Eine feine Note von Vanille oder ein Hauch Zeder in der Luft fühlt sich auch für viele Menschen kuschelig an. Der Duft hüllt sie ein wie eine samtige Decke. Ein Spritzer Zitrone zaubert ihnen ein frisches Lachen ins Gesicht und Lavendel lässt sie zur Ruhe kommen.

Ätherische Öle, die solche Aromen verströmen, können aber noch mehr, als nur wohlige Gefühle zu schaffen. Denn, um auf Heine zurückzukommen, auch Blumen sind mehr als ihr Duft.

„Pflanzen produzieren ätherische Öle in erster Linie für eigene Zwecke. Sie erhöhen die Widerstandskraft gegen Bakterien, Viren und Pilze, helfen ihnen, um gegen Hitze und Kälte anzukämpfen und sie vor Austrocknung zu schützen. Sie nutzen sie, um Insekten anzulocken und mit ihren Bitterstoffen wehren sie Fraßfeinde ab“, sagt die Innsbrucker Aromakologin Martina Mellauner. Ätherische Öle haben also auch therapeutische Wirkung.

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