Vulkan Semeru in Indonesien erwacht - Hunderte fliehen

Im Osten Javas ist der Vulkan Semeru erwacht und hat glühend heiße Gase und vulkanisches Material ausgespien. Mehr als 550 Menschen in der Umgebung mussten aus ihren Häusern fliehen, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Zunächst gab es keine Berichte über Verletzte, doch die Anrainer bräuchten dringend Masken und Lebensmittel, sagte ein indonesischer Behördensprecher am Dienstag. Soldaten und Polizei seien im Einsatz, um sie zu versorgen.

Der fast 3.700 Meter hohe Vulkan ist der höchste Berg auf Java und liegt im Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru. Er ist immer wieder aktiv.

In den vergangenen Tagen gab es bereits eine Serie von Eruptionen des Vulkans Lewotolo auf der Insel Lembata östlich von Bali. 3000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig wurde die Warnstufe in der Region erhöht.

Der Feuerberg war erstmals nach 2012 am Freitag ausgebrochen, eine weitere Eruption am Sonntag setzte eine knapp vier Kilometer hohe Aschesäule in den Himmel. Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuer-Ring im Pazifik. Der Inselstaat hat knapp 128 aktive Vulkane.

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