Zwei Frauen nach Flüchtlingsbootsunglück vor Lesbos vermisst

Nach dem Kentern eines Bootes mit 34 Geflüchtete an Bord werden vor der griechischen Insel Lesbos zwei Frauen vermisst. 32 andere Menschen, darunter auch vier Kinder, seien von den Besatzungen der griechischen Küstenwache und der europäischen Grenzschutzagentur Frontex aus den Fluten gerettet worden. Dies berichtete der staatliche Rundfunk ERT am Mittwoch.

Schlepper versuchen immer wieder, Migranten von der türkischen Ägäisküste zu den griechischen Inseln und damit in die EU zu bringen. Bis zum 29. November haben nach Angaben des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) 9.450 Migranten übergesetzt. Die Zahl der Migranten ist aber wegen scharfer Kontrollen der griechischen Küstenwache dieses Jahr stark zurückgegangen. Im Vorjahr hatten knapp 60.000 Menschen auf dem Seeweg die griechischen Inseln im Osten der Ägäis erreicht. 70 Menschen sind dabei nach UNHCR-Angaben ertrunken.

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