Benedikt XVI. hat laut Kardinal Schwierigkeiten beim Reden

Benedikt XVI. hat Schwierigkeiten beim Sprechen. Dies berichtete der neue maltesische Kardinal Mario Grech, der am Samstag zusammen mit zehn neuen Purpurträgern am Ende des Konsistoriums den emeritierten Papst besucht haben. „Der Herr hat mir das Wort weggenommen, damit ich die Stille schätzen kann“, zitierte Grech den emeritierten Papst laut Vatican News.

„Benedikt hat uns ermutigt, auf dem Weg zum Herrn weiterzugehen“, sagte Grech. Das Treffen fand in Benedikts Vatikandomizil, dem Kloster Mater Ecclesiae, statt. Das Treffen habe in herzlicher Atmosphäre stattgefunden, hatte der Heilige Stuhl mitgeteilt. Auf Fotos war zu sehen, wie Papst Franziskus seinem 93-jährigen Vorgänger die Hand küsste. Wegen der mangelnden Abstände, die auf Fotos der Zusammenkunft zu sehen waren, war das Treffen in den Medien auch kritisiert worden.

Davor hatte Franziskus in einer ungewöhnlichen Zeremonie angesichts der Corona-Pandemie 13 Kirchenmänner aus allen Teilen der Welt zu Kardinälen ernannt. Auf einzelnen Sesseln und mit Mundschutz waren die Gläubigen und Purpurträger zum Schutz vor dem Coronavirus mit Abstand zueinander gesessen. Einige waren per Video auf einer Leinwand zugeschaltet. Auch die traditionelle Umarmung der Kardinäle fiel aus.

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