Exklusiv

Altpapiersammlung: Mangelnde Disziplin beim Trennen lässt System kippen

Wegen der großen Mengen an Altpapier und Kartonagen steht eine Gebührenerhöhung im Raum. Kosten verursacht vor allem die Trennung der Altstoffe.

Altpapier, das mit Kartonagen vermischt ist, muss sortiert werden. (Symbolbild)
© iStockphoto

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Probleme gibt es vor allem in Gemeinden, in denen die Sammlung nicht ausschließlich über die Recyclinghöfe organisiert wird, sondern es noch Wertstoffinseln oder eine so genannte haushaltsnahe Altpapiersammlung gibt. Da in den Containern längst nicht nur gelesene Zeitungen, Magazine oder geöffnete Briefkuverts landen, sondern immer mehr Verpackungskartons durch Waren, die per Paketdienst zur Haustür geliefert werden, müssen die Altstoffe im Nachhinein sortiert werden. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten. Von Seiten der Energie AG Umwelt Service Gesellschaft etwa, die Altstoffe sammelt und verwertet, heißt es: „Dass mehr Kartons in der Sammlung landen, beobachten wir bereits seit zwei Jahren und ist nicht explizit dem Lockdown geschuldet.“ Es gebe aber Verträge mit den Gemeinden, die Preise pro Tonne vorsehen.

Exklusiv

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte