Massentests in Wien, Vorarlberg und Tirol angelaufen

In den Bundesländern Vorarlberg und Tirol sowie der Bundeshauptstadt Wien sind am Freitag die flächendeckenden, österreichweiten Corona-Massentestungen angelaufen. In Vorarlberg und Tirol dauern sie bis inklusive Sonntag, Wien testet bis zum 13. Dezember. Erste Ergebnisse aus Vorarlberg zeigen eine sehr niedrige Infektionsrate. Bis 9.40 Uhr wurden rund 13.400 Personen negativ getestet, 53 Ergebnisse waren positiv. In Wien und Tirol gab es IT-Ausfälle zu beklagen.

Probleme machte die vom Bund zur Verfügung gestellte Software. Negativ getesteten Personen haben in Tirol vorerst nur verspätet oder keine Benachrichtigung über ihr Testergebnis erhalten. Auch in Wien kommt es immer wieder zu Ausfällen, das Bundesheer habe daher ein Backup in Papierform angelegt, teilte die Stadt mit. In der Stadthalle etwa fiel das das elektronische Erfassungssystem aus. In Salzburg bekamen Lehrer, deren Tests eigentlich erst am Samstag beginnen, Termine für Freitag. Die Betroffenen sind erschienen und wurden auch getestet, weil das Bundesheer bereits startklar war, bestätigte das Militärkommando. Damit setzt sich die Pannenserie des IT-Systems nahtlos fort.

Bis Freitagvormittag (9.40 Uhr) meldeten sich in Vorarlberg rund 81.200 Personen zum freiwilligen Corona-Antigentest an, das sind rund 23,6 Prozent der Testberechtigten. Erste Ergebnisse lagen bereits vor: Rund 13.400 Tests fielen negativ aus, 53 erbrachten ein positives Ergebnis. Die Betroffenen waren aufgerufen, nach 17.00 Uhr zur Nachprüfung per PCR-Test zu kommen. Die langen Warteschlangen vor drei größeren Teststandorten in der Früh in Innsbruck gehören mittlerweile wieder der Vergangenheit an. Auch in Wien liefen die großflächigen Corona-Massentests an, der Andrang war zumindest am Vormittag groß. Die Tests laugen bis 13. Dezember.

zum Massentest, der in ganz Oberösterreich von 11. bis 14. Dezember stattfindet, anmelden.


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