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Axamer Lizum blitzt bei Seilbahnbehörde ab, Bund bastelt an Lösung

Die Oberste Seilbahnbehörde lehnt die temporäre Befreiung von der Betriebspflicht ab. Ein bundesweiter Kompromiss gilt aber so gut wie fix. Die ersten Bergbahnen stellen bereits einen Antrag.

Das Verkehrsministerium hat der Axamer Lizum die rote Karte gezeigt – vorerst. Eine österreichweite Lösung gilt aber bereits als paktiert. Sie zielt nicht auf die Wirtschaftlichkeit, sondern das „Verkehrsbedürfnis“ ab.
© Thomas Boehm / TT

Von Manfred Mitterwachauer

Axams, Innsbruck, Wien – Auf diesen Bescheid hat eine ganze Branche gewartet. Das Verkehrsministerium als oberste Seilbahnbehörde hat dieser Tage das Ansuchen der Axamer Lizum Aufschließungs AG auf temporäre Befreiung von der Betriebspflicht der zwei Zubringerbahnen Olympia- und Schönbodenbahn abgewiesen.

Das Unternehmen hatte, wie mehrfach berichtet, Ende September aufgrund der durch die Covid-19-Pandemie bedingten Schließung im März, anhaltenden Reisewarnungen und drohenden Umsatzeinbußen aus wirtschaftlichen Gründen um die Betriebspflicht-Befreiung für die Wintersaison 2020/21 angesucht.

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