Lehrpersonal-Massentest in sechs Bundesländern gestartet

In Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, der Steiermark, Kärnten und Salzburg haben am Samstag die Corona-Massentestungen für Lehr- und Kindergartenpersonal begonnen - wobei aufgrund falsch vergebener Termine zum Teil schon am Freitag vorgetestet wurde. In Wien, Tirol und Vorarlberg gibt es keine eigenen Tests für Lehrpersonal. Diese werden im Rahmen der dort seit Freitag laufenden Testungen für die Gesamtbevölkerung „mitgenommen“.

In der steirischen Landeshauptstadt Graz war der Sparkassenplatz in der Innenstadt vor dem Congress, in dem die Corona-Tests durchgeführt werden, die einzige belebte Fläche. Gegen 8.00 Uhr reihten sich hier rund 40 Menschen ein, unter Einhaltung der Abstände. Vor dem Congress kontrollierte das Sicherheitspersonal die Identität und das Vorhandensein einer Online-Anmeldung. Bis 16.00 Uhr sind die Tests geplant.

In Vorarlberg sind die Massentestungen am Samstag wie geplant ab 7.00 Uhr fortgeführt worden. Für Samstag waren 30.553 Personen (Stand: 9.00 Uhr) zur Testung angemeldet, nachdem am Freitag über 52.000 Personen eine der landesweit 80 Teststationen aufgesucht hatten. Die Rate der positiven Testergebnisse blieb vorerst weiter niedrig im Bereich von 0,37 Prozent.

Bis 9.00 Uhr lagen die Ergebnisse von 59.549 Antigen-Tests vor, lediglich 221 davon fielen positiv aus. Am Freitagabend hatten aus knapp über 52.000 durchgeführten Tests 192 positive Ergebnisse resultiert. Anmeldungen waren auch am Samstag nach wie vor online wie auch per Telefon unter 05574/601-600 möglich. Die Anmeldequote für alle drei Tage lag zunächst bei 26,8 Prozent (92.296 Personen).

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Die Tests werden außer in Wien bis Sonntag durchgeführt. In der Bundeshauptstadt dauern sie bis 13. Dezember. Die Teilnahme ist für die Pädagogen freiwillig - sie müssen auch gegenüber der Schule nicht angeben, ob sie mitgemacht haben. Ein positives Ergebnis ist allerdings dem jeweiligen Direktor mitzuteilen.

Das Bundesheer ist bei den Massentests der Pädagoginnen und Pädagogen mit 450 Ärzten, Notfall- und Rettungssanitätern und diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegerpersonal (DGKP) im Einsatz. Das Sanitätspersonal wird grundsätzlich in jenem Bundesland eingesetzt, wo sich die jeweilige Dienststelle des eingeteilten Personals befindet. Die Tätigkeiten reichen von der Probeentnahme bis hin zur Auswertung der Proben.


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