VSV trennte sich von Trainer Ceman und holte Daum

Eishockey-Traditionsclub VSV hat am Samstag einen Trainerwechsel vollzogen. Die Villacher trennten sich vom Kanadier Dan Ceman und engagierten dessen Landsmann Rob Daum, der einen Vertrag für diese und die nächste Saison unterschrieb. Er soll die Blau-Weißen ins Play-off führen.

„Dan Ceman ist ein guter Trainer. Wir sind aber zur Überzeugung gekommen, dass er nicht der geeignete Coach für unsere Mannschaft ist. Gewisse Fortschritte sind in den letzten Wochen zwar erkennbar, aber wir glauben, dass noch viel mehr Potenzial in diesem Team steckt“, begründete Sportvorstand Gerald Rauchenwald den Schritt.

Rauchenwald schätzt Daum, der schon im Sommer Wunschkandidat gewesen war, als „absoluten Eishockey-Fachmann und hervorragenden Taktiker“. Die Liga ICE Hockey League kennt Daum sehr gut. Der 62-jährige war von 2011 bis 2017 Cheftrainer der Black Wings Linz und führte die Oberösterreicher in seiner ersten Saison zum Meistertitel. Zudem war Daum in der vergangenen Saison von 5. Februar bis zum vorzeitigen Abbruch der Meisterschaft Kurzzeittrainer des VSV.

Der VSV hat die jüngsten zwei Spiele mit dem ausgeliehenen NHL-Stürmer Michael Raffl gewonnen, liegt in der Elfer-Liga aber nur auf Rang neun. Im Heimspiel gegen die Black Wings aus Linz wird noch Co-Trainer Marco Pewal das Coaching übernehmen

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