Speed-Auftakt der Damen in St. Moritz vollständig abgesagt

Schneemaßen haben den Saisonauftakt der der Speedbewerbe der alpinen Ski-Damen in St. Moritz verhindert. Wegen Neuschneemengen von achtzig Zentimeter in der Früh und starkem Wind musste der Super-G am Samstag abgesagt werden. Am frühen Abend folgte dann auch die Absage des zweiten geplanten Rennens in dieser Disziplin am Sonntag. Wegen Lawinengefahr müssen die Skigebiete im Oberengadin schließen. Diese Anordnung.

Diese Anordnung erfolgte laut Internationalem Skiverband auf Anweisung des Instituts für Wald, Schnee und Lawinen in Davos. Ein Rennen am Montag, wo es deutlich schöner werden sollte, hatte FIS-Chef-Renndirektor Peter Gerdol ausgeschlossen. Für die Speedfahrerinnen ist damit nach der coronabedingten Absage von Lake Louise auch der Speed-Start in Europa ausgefallen. Dieser soll nun eine Woche vor Weihnachten in Val d‘Isere stattfinden. Vom 18. bis 20. Dezember sind in Val d‘Isere zwei Abfahrten und ein Super-G angesetzt.

Im ÖSV-Lager hatte man sich trotz zäher Prognose wie üblich auf das Samstag-Rennen im Engadiner Skiort vorbereitet. „Wir haben uns auf ein Rennen eingestellt, wenn sie es wo hinbekommen, dann hier in St. Moritz. Wir haben auf ein Rennen gehofft“, sagte Damen-Rennsportleiter Christian Mitter noch vor Absage des Sonntagrennens.

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