Wien ändert Zugangsregel für Massentest in Messe Wien

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Die Stadt Wien hat eine Änderung bei den Zugangsregeln zu den Massentests am Standort Messe Wien bekannt gegeben: Ab Sonntag können Personen, die dort angemeldet sind, ihre Familienangehörigen mit zum Testen bringen, obwohl diese keine eigenen Termine haben, kündigte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) an. Am zweiten Tag der Massentests wurden in Wien 56 Coronavirus-Infektionen entdeckt.

Insgesamt wurden an den drei Standorten Stadthalle, Messe Wien und Marx-Halle 21.329 Antigen-Schnelltests durchgeführt. Die 56 „Positiven“ führten anschließend noch an Ort und Stelle einen PCR-Test in Form eines Gurgeltests durch. Dies ist notwendig, da ein positives Ergebnis bei einem Schnelltest aufgrund der Fehleranfälligkeit durchaus ungenau sein kann.

Nach wie vor kaum ausgelastet ist der Test-Standort Messe Wien. Daher kann „ab morgen kann Jeder, der angemeldet ist, seine Angehörigen in die Messehalle mitnehmen. Auch wenn die Anmeldung in einer anderen Halle war“, erklärte Hacker. In der Messe Wien könne man dann gemeinsam mit seinen Angehörigen - etwa Lebenspartnern, Eltern, Kindern oder Schwiegereltern - die Tests durchführen.

Bisher war es notwendig, dass sich jeder, der an den Massentests teilnehmen wollte, über eine Online-Anmeldeplattform einen eigenen Termin für einen der drei zur Verfügung stehenden Standorte Stadthalle, Messe Wien oder Marx-Halle fixieren musste.

Die Kapazität an den drei Standorten sind insgesamt für bis zu 150.000 Testungen pro Tag bzw. für insgesamt mehr als 1 Mio. Menschen ausgelegt. Diese wurde weder gestern als auch heute bei weitem nicht erreicht. An beiden Tagen hatten sich laut Stadt rund 24.000 Personen für Termine angemeldet gehabt.

Die Auslastung an den Standorten ist dabei durchaus unterschiedlich. Besonders beliebt ist die Stadthalle, in der es heute keine freien Zeit-Slots mehr gab und die laut Hacker auch am Sonntag ausgebucht sein wird. Ganz anders die Situation in der Messe Wien, wo die Auslastung heute bei unter zehn Prozent lag. „Daher trauen wir uns das zu und wenn dann ein paar von den Angemeldeten in der Stadthalle nicht erscheinen, macht es auch nichts. Dann haben sie dort ein bisschen weniger zu tun“, so Hacker.

In Wien sind am Samstag, am zweiten Tag der Massentests über die Schnelltestungen 56 Coronavirus-Infektionen entdeckt worden. Das teilte ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Abend via Twitter mit.


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