Rapid rückte mit 3:1 in Hartberg an Salzburg heran

Dank optimaler Effizienz in der ersten Hälfte hat Rapid am Samstag in der Fußball-Bundesliga drei Punkte geholt. Die Wiener feierten beim TSV Hartberg einen 3:1-Sieg und liegen nur noch einen Punkt hinter Titelverteidiger Red Bull Salzburg. Somit holte sich Grün-Weiß noch einmal Selbstvertrauen für die entscheidende Europa-League-Partie am Donnerstag gegen Molde. Mit dem WAC unterlag ein weiterer EL-Starter mit Aufstiegschancen bei WSG Tirol mit 1:4.

Rapid nutzte gleich die Gelegenheiten, die sich im Spiel auftaten. Kelvin Arase (2.) und Ercan Kara (35.) verwerteten die ersten zwei Chancen zur 2:0-Pausenführung der Grün-Weißen.

Hartberg musste nach Gelb-Rot von Bakary Nimaga (44.) die zweite Hälfte mit zehn Mann bestreiten, machte aber dank eines umstrittenen Treffers von Thomas Rotter (66.) die Partie wieder spannend. Dem Verteidiger war der Ball an die Hand gesprungen. Arase mit einem Abstauber (76.) machte aber für die über weite Strecken souveränen Wiener alles klar. Für Rapid war es der erste Bundesliga-Sieg nach zuletzt zwei Remis und einer Niederlage.

Die Generalprobe des WAC für das Europa-League-“Finale“ gegen Feyenoord ist im Gegensatz zu Rapid in die Hose gegangen. In einem verkorksten Spiel unterlagen die Kärntner bei der WSG Tirol mit 1:4 (0:2) und treten in der Tabelle auf der Stelle. Mit vier Punkten Rückstand auf die WSG (6.) war man vor dem abschließenden Spiel des LASK gegen Ried weiter Siebenter.

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David Gugganig (26.) und Kelvin Yeboah (30.) bestraften den schwachen WAC-Auftritt in der ersten Hälfte mit einem 0:2-Rückstand, Dejan Joveljic (66.) gelang infolge einer Leistungssteigerung nach der Pause aber nur noch der Anschlusstreffer. Tobias Anselm machte den Sack im Finish zu (77.), in der Nachspielzeit traf auch noch Renny Smith (94.). Im dritten Bundesligaduell mit den Tirolern ging der WAC bei einem Remis zum zweiten Mal als Verlierer vom Feld.

Der WAC musste mit dem Bus aus München nach Innsbruck anreisen. Der geplante Charterflug konnte aufgrund der Windverhältnisse nicht in Innsbruck landen.


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