Die schwerste Derby-Prüfung: HCI muss gegen Tabellenführer Bozen ran

Die Innsbrucker Haie haben heute (19.15 Uhr) mit dem HC Bozen das beste Team der Liga zu Gast. Der Strafbank sollten die Hausherren dabei tunlichst fernbleiben.

Die Haie um Clemens Paulweber (r.) müssen heute mit Vollgas fahren, um Tabellenführer Bozen in Bedrängnis bringen zu können.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Bislang nur 14 absolvierte Spiele, am Sonntag ein 2:1 in Graz, reichen dafür aus, dass der HC Bozen heute als Tabellenführer zum Derby über den verschneiten Brenner reist. Womöglich ist das die beste Mannschaft, die die Südtiroler je stellten.

Die Zahlen sprechen für sich. Mit 26 Gegentreffern hat man die wenigsten Tor­e kassiert, Bozen-­Goalie Leland Irvin­g hält derzeit die beste Fang­quote (94,3 Prozent) der Liga. Und im Powerplay (27,08 Prozent) sind die Füchse als derzeit bestes Liga-Team auch eine Macht.

„Wir können uns gegen Bozen nichts leisten“, weiß Haie-Eigengewächs Clemens Paulweber. So schön sein Saison-Premierentreffer in Wien („eine Riesenlast ist von meinen Schultern gefallen“) war, so sehr muss man heute im Kollektiv die volle Konzentration halten: „Wir müssen Vollgas fahren.“

Toptorjäger Daniel Ciam­pini steht nach seiner Knöchelblessur vor dem Comeback, Tom McCollum hütet wieder das Tor. In numerische Unterzahl – zuletzt kassierten die Haie als schlechtestes Penalty-Killing-Team der Liga drei Powerplay-Treffer in Fehervar – darf man nicht geraten. „Wir müssen der Strafbank fern- und diszipliniert bleiben. In Linz sind wir ohne eine einzige Strafe davongezogen (4:1-Sieg, Anm.)“, merkt Cheftrainer Mitch O’Keefe an. Und: „Fünf gegen fünf sind wir eines der besten Teams in dieser Liga.“

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Es wäre ein Achtungserfolg heute in der Tiwag-Arena, gegen die starke Bozen-Mannschaft anzuschreiben. Am Donnerstag (Linz) und Samstag (Villach) folgen zwei weitere Heimspiele.


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