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Bedrohte heimische Nutztiere: Ein Stall voller Raritäten

Georg Wechselberger züchtet in seinem ARCHE-Hof bedrohte heimische Nutztiere. Damit stellt er sich gegen die Turbolandwirtschaft.

Die jungen Rinder, wie dieses Original-Braunvieh-Gurtentier, bekommen bei Wechselberger einen Hornformer verpasst.
© Foto Rudy De Moor

Von Theresa Mair

Ein Vormittag mitten in Stumm. Abseits des regen Verkehrs auf der Zillertaler Straße ist es still im Dorf. Nur ein Herr mit einer Flasche in der Hand ist zu sehen. Er will am Badererhof Milch holen. Beim Betreten des Stalls hat man den Eindruck, dass sich selbst die Kühe einen faulen Tag machen. Träge liegen sie in ihren Ständen links und rechts von der Stallgasse. Doch das täuscht.

Wie der Bauer Georg Wechselberger waren auch sie schon seit 4.30 Uhr auf den Beinen. Füttern, Melken, Ausmisten, das kostet Zeit. Gerade ist er damit fertig geworden. Das Vieh hat Pause, der Bauer nicht. Mit jeder Frage, die man ihm stellt, taut er trotz des kalten Wetters mehr auf. Seine Tiere begleiten, beschäftigen und begeis­tern ihn seit Kindertagen.

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