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ÖSV-Adler reisten im Privatjet aus Russland heim, Petition für Ex-Trainer

Österreichs Skispringer harren der Dinge: Die einen saßen zuletzt daheim in Quarantäne, die in Russland neu Infizierten kehrten gestern mit einem Privatjet heim. Die ÖSV-Athleten kämpfen um ihren gekündigten Ex-Trainer.

Bei den Athleten genießt Robert Treitinger, Co-Trainer der österreichischen Skispringer, hohes Ansehen. Nach seiner Kündigung verfassten die Sportler einen Brief an die ÖSV-Führung.
© gepa

Von Florian Madl

Innsbruck – Dass es ein Winter voller Unabwägbarkeiten werden würde, war den Verantwortlichen in Zeiten von Corona bewusst. Denn selbst eine Blase weist Löcher auf – und im Fall der österreichischen Skisprung-Auswahl, die man gestern mit einem Privatjet vom Weltcup in Nischni Tagil (RUS) heimbrachte, wurde einem das erneut vor Augen geführt. „Im Moment trifft es uns besonders hart“, meint Sportdirektor Mario Stecher, der sich mit Cheftrainer Andreas Widhölzl keine Gedanken um die anstehende Skiflug-WM in Planica machen muss. Die Aufstellung für Slowenien ergibt sich von selbst: „Wir haben auf jeden Fall ein WM-Team“, beruhigte Stecher. Der Kern um Stefan Kraft, Philipp Aschenwald, Gregor Schlierenzauer und Michael Hayböck, die gestern erneut getestet wurden, befand sich zuletzt in Quarantäne, jetzt gilt das für ihre Kollegen.

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