Leipzig geht voller Selbstvertrauen in das „Zwölf-Millionen-Euro-Spiel“

Ohne Abwehrchef Dayot Upamecano will RB Leipzig heute (21 Uhr, live DAZN) den englischen Rekordmeister ManUnited ärgern.

United-Star Marcus Rashford durfte sich im Hinspiel gegen Leipzig über einen Hattrick freuen.
© Andrew Yates via www.imago-images.de

Leipzig – Der Bullen-Kapitän geht voran: „Wir sind heiß und wollen die K.-o.-­­ Runde um jeden Preis erreichen“, sagte ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer. Apropos Preis, man kann das Gruppenfinale gegen Manchester United heute (21 Uhr, live DAZN) überspitzt formuliert auch als „Zwölf-Millionen-Euro-Spiel“ bezeichnen, schließlich winken beim Aufstieg in die K.-o.-Runde insgesamt 12,3 Millionen Euro.

Natürlich redete Trainer Julian Nagelsmann sein Team nach dem 3:3 beim FC Bayern stark: „Die Jungs sind Maschinen.“ Die historische Pleite im Old Trafford ist aber nicht vergessen. „Im Hinspiel haben wir es 72 Minuten gar nicht so schlecht gemacht und haben trotzdem 0:5 verloren.“ Es war die höchste RB-Niederlage in Europa – und ein Stachel, der tief sitzt. Wie schwer die Aufgabe gegen die Briten wird, zeigte allein das Auftreten der Red Devils zuletzt am Samstag. Nach einem 0:1-Rückstand überrannte das Team innerhalb von 13 Minuten West Ham und gewann noch 3:1. Außerdem fehlt Leipzigs Abwehrchef Dayot Upamecano gesperrt.

Theoretisch wäre für Leipzig sogar noch der Gruppensieg drin – wenn Paris nicht parallel gegen Basaksehir gewinnt. Ein Remis würde nur reichen, wenn der türkische Meister gewinnt. Verliert Leipzig, geht es in der Europa League weiter. (t.w.)


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