Villacher soll mindestens sieben Mädchen missbraucht haben

Ein 26-jähriger Villacher soll seit Jahresbeginn mindestens sieben Mädchen im Alter von zwölf bis 16 Jahren sexuell missbraucht haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der Mann mehrere hundert Mädchen über Social-Media-Kanäle kontaktiert. Er bot ihnen bis zu 3.000 Euro für die Anfertigung von Videos an, auf denen Fetischhandlungen zu sehen sind. Diese Videos verkaufte der Mann dann weiter. Laut Polizei war nicht auszuschließen, dass es noch weitere Opfer gibt.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand kam es mit mindestens sieben Mädchen zu Fetischhandlungen. Die Videos davon bot der 26-Jährige auf einschlägigen Fetischplattformen im Internet an, sie wurden so angefertigt, dass weder die Mädchen noch der Villacher zu erkennen waren. Die Polizei machte vorerst 16 Opfer ausfindig, bei manchen war es lediglich beim Versuch geblieben, die Mädchen zu den Handlungen zu überreden. Vom versprochenen Entgelt bekam lediglich ein Opfer 20 Euro. Der 26-Jährige war am Samstag festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert worden.


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