Atletico nicht in Salzburg, um unentschieden zu spielen

Atletico Madrid rechnet auf dem Weg ins Achtelfinale der Fußball-Champions-League mit alles andere als einem Spaziergang. „Salzburg ist ein mutiges, sehr gutes Team mit sehr schnellen Spielern, das sehr stark bei Standardsituationen und der Balleroberung ist“, lobte Atletico-Coach Diego Simeone am Dienstag Österreichs Serienmeister Red Bull Salzburg vor dem direkten Duell am Mittwoch (21.00 Uhr/live Sky) in Wals-Siezenheim. Die „Bullen“ müssen für den Aufstieg gewinnen.

Den Spaniern reicht demgegenüber schon ein Punktgewinn. „Natürlich ist uns bewusst, dass uns ein Punkt reicht, aber wir gehen nicht auf den Platz um unentschieden zu spielen, sondern um zu gewinnen“, sprach Atletico-Innenverteidiger Stefan Savic Klartext. Sein Team hat klarerweise mehr Druck, ist auch aufgrund des Standings als Tabellenführer der spanischen LaLiga klarer Favorit. „Ich respektiere alle Meinungen, aber wir wissen, dass ein sehr starker Gegner auf uns wartet“, sagte Simeone.

Sein vorhandener Respekt ist auch verständlich, wenn man die jüngsten Auftritte von Salzburg in der „Königsklasse“ in Betracht zieht. „Sie haben das Bayern-Spiel lange offen gehalten, waren sehr stark in Madrid und ich denke auch an das Spiel vor einem Jahr in Liverpool“, rief Simeone einige Partien der „Bullen“ in Erinnerung. In Madrid gewannen die Gastgeber mühevoll mit 3:2. Nun komme es zu einem „K.o-Rückspiel“. „Wir werden versuchen, einem schweren Gegner unseren Stempel aufzudrücken und unser Ziel zu erreichen“, gab der 50-Jährige die Marschroute vor.

Mit einem möglichen blamablen Scheitern beschäftigte er sich nicht. „Das sind Hypothesen, über die ich mir keine Gedanken mache“, betonte Simeone. Noch keine Gedanken machen sich die Madrilenen auch über das am Samstag folgende Liga-Derby beim Lokalrivalen Real. „Wir denken nicht an Real Madrid, sondern nur an das Spiel gegen Salzburg und sind höchst konzentriert“, verlautete Savic.

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Die Begegnung mit Salzburg bezeichnete er „in der Tat“ als „Finale“. „Es wird sicherlich nicht einfach in der Defensive, weil sie starke Spieler in der Offensive haben. Aber auch wir haben gute Spieler und in der Offensive Spieler, die eine Partie entscheiden können“, meinte der 29-jährige Montenegriner.


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