Nach Derby-Pleite gegen Bozen müssen die Haie gegen Linz eine Reaktion zeigen

An Bozen sind die Haie (l. Deven Sideroff) „zerschellt“. Heute muss mehr kommen.
© Michael Kristen

Innsbruck – Das erste Drittel (2:5) gegen Tabellenführer Bozen am Dienstagabend bezeichnete Haie-Cheftrainer Mitch O’Keefe als „mentalen Zusammenbruch: „Es war sehr enttäuschend. Dabei hab­en wir zuvor sehr viel analysiert und geredet. Ich kann mir nicht erklären, warum das passiert ist.“

Dass Goalie Tom McCollu­m, der nach 20 Minuten das Eis räumte, danach in die Trainerkabine zum Video­studium („Was kann ich besser machen?“) kam, ehrt den 30-jährigen US-Amerikaner, diese Frage war in Sachen Abwehrarbeit gegen die Südtiroler aber in erster Linie seinen Vorderleuten zu stellen.

Die Haie müssen in den weiteren zwei Heimspielen gegen die Tabellennachzügler aus Linz (heute/19.15 Uhr) und Villach (Samstag) eine Reaktion zeigen. „Ich bin mir sicher, dass die Jungs wieder hungrig sind“, setzt O’Keefe darauf, dass das gestrige Spieler-Meeting im Haifischbecken auf fruchtbaren Boden stößt, denn: „Das sind jetzt zwei Sechs-Punkte-Spiele.“ Das untermauert ein Blick auf die Tabelle. Die Haie stehen an einer ganz wichtigen Kreuzung. (lex)


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