Tirolerin verstärkt das Team des Österreichischen Roten Kreuz in Griechenland

Christine Widmann vom Roten Kreuz Tirol unterstützt einen Monat lang die Menschen im Camp Kara Tepe auf Lesbos.
© ÖRK Tirol Omurkul Bourbaev

Innsbruck – Am 8. Dezember brach Christine Widmann zu einem bis 6. Jänner 2021 angesetzten Auslandseinsatz in Griechenland auf. Die Mitarbeiterin des Tiroler Roten Kreuzes soll auf der Insel Lesbos zur Verbesserung der hygienischen Bedingungen für die Menschen im Flüchtlings­camp Kara Tepe beitragen.

Die gebürtige Kirchbergerin ist vor Ort einem Team von zwölf Personen unter der Leitung des Deutschen Roten Kreuzes zugeteilt, das für die Versorgung der geflüchteten Menschen mit Trinkwasser und sanitären Anlagen zuständig ist.

„Im Camp Kara Tepe leben derzeit rund 7500 Menschen, der Großteil Frauen und Kinder. Es fehlt noch an sehr vielem“, sagt Widmann. Es gebe zu wenig Toiletten, Dusch- und Handwaschmöglichkeiten. Das berge die enorme Gefahr, dass es „zum Ausbruch von ernsthaften Krankheiten“ komme.

Widmann: „Die Corona-Pandemie stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. In einem dicht belegten Camp oder bei Schlangen an Menschen, die sich zum Wasserholen oder Duschen anstellen müssen, können Mindestabstände kaum eingehalten werden.“ (TT)


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