Rapids Heimstärke als Trumpf im „Finalspiel“ gegen Molde

Österreichs Fußball-Vizemeister SK Rapid Wien empfängt am Donnerstagabend (18.55 Uhr/live Puls 4 und DAZN) Norwegens Vorjahres-Champion Molde FK zum Entscheidungsspiel in der Europa League. Die Hütteldorfer stehen dabei unter Siegzwang, wollen sie das angepeilte Sechzehntelfinale noch erreichen. Dafür benötigt die Mannschaft von Trainer Dietmar Kühbauer entweder ein 1:0 oder einen Erfolg mit mindestens zwei Toren Unterschied, nachdem Molde zu Hause 1:0 gewonnen hat.

„Wir wissen ganz genau, dass es ein enges Spiel werden wird. Wir brauchen definitiv eine bessere Leistung als in Norwegen. Aber jeder Spieler will das erreichen, will (in der Europa League) überwintern. Deshalb bin ich positiv (gestimmt), aber wir brauchen eine wirklich gute Leistung“, betonte Trainer Dietmar Kühbauer am Mittwochnachmittag bei der Abschluss-Pressekonferenz vor dem „Finalspiel. Diese Spiele sind das Salz in der Suppe.“

Molde ist aktuell hinter dem neuen Meister Bodö/Glimt Tabellenzweiter in der norwegischen Liga und hat von seinen jüngsten fünf Europacup-Auswärtspartien lediglich die bisher letzte am 26. November gegen Gruppe-B-Sieger Arsenal (0:3) verloren. Rapid wiederum hat von den jüngsten elf internationalen Pflichtmatches im eigenen Stadion nur zwei knapp verloren - gegen die Topteams Inter Mailand (0:1) und Arsenal (1:2) - und dafür sechs gewonnen.

„Wenn wir eine richtig gute Leistung abrufen, dann gehen wir als Sieger vom Platz“, ist Mittelfeldmann Marcel Ritzmaier überzeugt. „Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen“, forderte Kühbauer und beschwor die Heimstärke: „Wir spielen zu Hause, wir wissen um unsere Stärken und wissen ganz genau, dass wir speziell in Heimspielen sehr, sehr gute Leistungen erbracht haben. Wir brauchen eine spielerische Präsenz, aber müssen auch in den Zweikämpfen präsent sein. Wir müssen die Balance finden zwischen guter Verteidigung und entsprechenden Offensivakzenten.“

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Gleichzeitig erinnerte der Rapid-Coach auch an den 13. Dezember 2018, als die Grün-Weißen mit einem 1:0-Heimsieg über die Glasgow Rangers den Sprung in die K.o.-Phase der letzten 32 in der Europa League geschafft hatten. Siegtorschütze war damals übrigens Dejan Ljubicic in der 84. Minute. Diesmal muss es aber wer anderer für Rapid richten, weil der nunmehrige Kapitän wegen eines Bänderrisses im rechten Sprunggelenk bis zum Jahresende ausfällt.

„Wir haben es damals gegen die Glasgow Rangers geschafft, und das ist auch jetzt wieder unser Ziel. Die Jungs müssen einfach heiß darauf sein, und das sind sie definitiv“, versicherte Kühbauer, dem wieder Torjäger Taxiarchis Fountas zur Verfügung steht. „Der Taxi hat natürlich jetzt nicht die Spielpraxis, die man benötigt, aber aufgrund seiner Qualität, aufgrund seines Tempos, aufgrund seiner Nase vor dem Tor ist er immer ein sehr gefährlicher Spieler. Und ich hoffe, dass er morgen das bringt, was er kann.“


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