Leverkusen und Hoffenheim holen Europa-League-Gruppensieg

Drei Clubs mit österreichischen Legionären haben in der Fußball-Europa-League als Gruppensieger den Aufstieg ins Sechzehntelfinale geschafft. Bayer Leverkusen besiegte mit Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic am Donnerstag Slavia Prag mit 4:0, die TSG Hoffenheim (Stefan Posch bis 46., Christoph Baumgartner ab 75.) gewann gegen Gent mit 4:1. Und Leicester City bezwang ohne Christian Fuchs (Ersatz) AEK Athen mit 2:0.

Alle drei Clubs waren bereits als Aufsteiger festgestanden und sind nun als Gruppensieger potenzielle Gegner von Red Bull Salzburg und des WAC im Sechzehntelfinale im Februar 2021. Weitere Gruppensieger und damit mögliche Gegner sind AS Roma, Arsenal, Glasgow Rangers, PSV Eindhoven, SSC Napoli, AC Milan, Villarreal, Tottenham und Dinamo Zagreb (nur Salzburg). Die Auslosung erfolgt am Montag (13.00 Uhr).

Leverkusen, für das Leon Bailey (8., 32.), Moussa Diaby (59.) und Karim Bellarabi (91.) trafen, überbot mit insgesamt 21 Toren in der Gruppenphase den bisherigen deutschen Rekord von 17 Treffern (Werder Bremen 2009/10 und Eintracht Frankfurt 2018/19) klar. Auf die internationale Bestmarke des SSC Napoli mit 22 Vorrundentreffern 2015/16 fehlte schließlich nur ein Tor. Kapitän Baumgartlinger wurde in der 62. Minute ausgetauscht, Dragovic spielte durch.

In der einzigen Gruppe, in der vor Donnerstag noch beide Aufsteiger offen waren, schnappte sich Napoli beim Heim-1:1 über Real Sociedad den Sieg in Pool F, auch die Spanier sind weiter. Das Drama spielte sich in der Parallelpartie in Rijeka ab. Weil die bereits völlig chancenlosen Kroaten in der 93. Minute gegen AZ Alkmaar noch den Siegtreffer zum 2:1 erzielten, flogen die Niederländer buchstäblich in letzter Sekunde zugunsten Real Sociedads aus der K.o.-Phase.

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