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Lokalaugenschein in Ischgl: „Es wird nichts mehr so, wie es vorher war“

Von halb Europa seit dem März 2020 geprügelt, erlebt Ischgl heuer so stille Weihnachten wie seit Jahrzehnten nicht. Im Dorf zeigt man ganz bewusst einen starken Zusammenhalt.

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Bei Investitionen werden Hoteliers wegen der aktuellen Lage zurückhaltender werden müssen.
© Thomas Böhm

Von Liane Pircher

Ischgl – In anderen Jahren wären es Bilder für die Welt: viel Schnee, tolle Pisten. Ischgl wäre bereit für eine neue Skisaison. Jetzt ist es still. Alles außer Betrieb. Abgesehen von ein paar Zubringerautos und wenigen Menschen, die in Geschäften Regale einräumen, ist nichts los. Als Passant fällt man auf, als Medienmensch sowieso.

Manche Blicke sind kritisch, man müsse die Ängstlichkeit der Einheimischen verstehen, wird Haubenkoch und Hotelier Benjamin Parth später erklären. Trotzdem sind einige Ischgler bereit, laut über das Hier und Jetzt, vor allem über die Zukunft nachzudenken – vorausgesetzt, es sei ein faires Gespräch. Ein Teil macht es in diesem Text trotzdem lieber anonym.


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