200-Mitarbeiter-Betrieb bleibt in Landeck

Das Betriebsgebäude gegenüber der Polizeiinspektion Landeck platzt aus allen Nähten. Der Gemeinderat hat die Weichen zur Weiterentwicklung des Familienbetriebes gestellt.
© Wenzel

Landeck – Einmal mehr machte sich ein Nachteil der Bezirksstadt bemerkbar: Landeck hat kaum freie Grundstücke – weder für neue Betriebe noch für Häuslbauer. Das bekam auch der Traditionsbetrieb Elektro Müller zu spüren. 200 Mitarbeiter sind am beengten Standort gegenüber der Polizeiinspektion beschäftigt.

„Unsere Firma braucht mehr Platz. Auch für die Lagerung von Photovoltaik-Paneelen“, brachte Geschäftsführer Markus Müller die Situation gegenüber der Stadt auf den Punkt. Andernfalls müsse man abwandern, auch wenn der Familienbetrieb mit Landeck eng verbunden sei, so Müller.

Die Lösung, die nach monatelangen Verhandlungen gelungen ist, stellte Stadtchef VBM Thomas Hittler im Beisein von Raumplaner Andreas Falch in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor: Müller darf am Viehmarktplatz bauen. Das Grundstück im Stadtteil Öd gehört der Kirche. Weil die Kirche nichts verkaufen dürfe, sei ein aufwändiger Grundstücksdeal nötig gewesen. Alle Mandatare stimmten der Lösung zu. Sauer stieß der Deal beim Verein „Talkessel-Tuifl“ auf: Das Vereinslokal, das sich auf dem Grundstück befindet, fällt der Spitzhacke zum Opfer. (hwe)

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