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Trumps Trotz und Niedertracht: Politologe Rowe im Interview

Joe Biden wird am Montag zum US-Präsidenten gewählt. Donald Trump kämpft mit Billigung der Republikaner gegen einen demokratischen Machtwechsel. Experte David Rowe im Interview über das, was Amerika bevorsteht.

Anhänger von Präsident Trump protestierten am Wochenende in Washington erneut gegen den angeblichen Wahlbetrug.
© AFP

Von Floo Weißmann

Washington – Am Montag wählen in den USA die Wahlleute den Präsidenten. Sie treffen sich dazu in den Bundesstaaten und geben ihre Stimmen ab, die am 6. Jänner durch den Kongress in Washington ausgezählt werden. Sofern die Wahlleute sich an die zertifizierten Ergebnisse der Volkswahl halten – wozu sie in den meisten Staaten gesetzlich verpflichtet sind –, wird der Demokrat Joe Biden mit 306 zu 232 Stimmen gewinnen.

Amtsinhaber Donald Trump hält dennoch an der Behauptung fest, er sei um den Wahlsieg betrogen worden. Beweise dafür gibt es bis heute keine. Auch der Großteil der Republikaner im Kongress hat Biden bisher nicht als nächsten Präsidenten anerkannt.

Seine Niederlage vor dem Supreme Court nannte Trump einen Justizirrtum. „Das Volk der Vereinigten Staaten wurde betrogen und unser Land blamiert“, twitterte er.

Da der Rechtsweg ausgeschöpft ist, verlegen sich Trump und seine Mitstreiter auf eine politische Kampagne gegen das Wahlergebnis. Trumpisten im Kongress haben angekündigt, dass sie die Bestätigung von Bidens Wahlsieg verhindern wollen.

Was das für Folgen hat, besprach die TT mit dem Politologen David Rowe, der zu Amerikas Demokratie forscht.

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