Sturm Graz nach 3:0 über Admira Dritter

Sturm Graz ist am Samstag zumindest vorerst auf Platz drei der Fußball-Bundesliga vorgestoßen. Die Steirer setzten sich im eigenen Stadion gegen die Admira mit 3:0 durch und holten damit ihren fünften Pflichtspiel-Erfolg in Serie. Die Südstädter hingegen fielen ans Tabellenende zurück, weil das bisherige Schlusslicht SCR Altach bei der SV Ried einen 4:1-Erfolg feierte. Der SKN St. Pölten und der TSV Hartberg trennten sich 2:2.

Die elfte Runde wird am Sonntag (17.00) mit dem Schlagerspiel zwischen Meister Red Bull Salzburg und Spitzenreiter LASK abgeschlossen. Davor steigen jeweils um 14.30 Uhr die Partien Rapid - WSG Tirol und WAC - Austria.

In Graz feierte Sturm nach Anlaufschwierigkeiten einen letztlich souveränen 3:0-(1:0)-Sieg über die Admira. Die „Blackys“ schafften damit den vierten Bundesliga-Sieg en suite, während die Niederösterreicher nach guter Leistung in der ersten Hälfte auf den letzten Tabellenplatz zurückfielen. Sturm wahrte den Anschluss zum Spitzentrio LASK, Salzburg und Rapid und überholte die Wiener vorerst sogar dank der besseren Tordifferenz. Jon Gorenc-Stankovic war in der 43. Minute im Strafraum goldrichtig positioniert und spitzelte den Ball zum 1:0 ins Tor. Davor hatte eine Drangphase der Admiraner nichts Zählbares eingebracht. Nach der Pause trafen Stürmer Kevin Friesenbichler (58.) und in der Nachspielzeit Gregory Wüthrich (93.) für erneut effiziente Grazer, die zumindest bis Sonntagnachmittag auf dem dritten Platz stehen.

Altach schoss sich mit einem 4:1-(1:1) bei der SV Ried aus der Krise. Die Vorarlberger verließen nach fünf Partien mit nur einem Zähler dank eines Doppelpacks von Emanuel Schreiner (82., 86.), sowie Treffern von Manfred Fischer (42./Elfer) und Manuel Thurnwald (78.) das Tabellenende und sind nun einen Platz bzw. zwei Punkte hinter Ried Elfter. Ried, das die Gästeführung vor der Pause durch Ante Bajic (45.) noch egalisieren konnte, musste im Finish der frühen Gelb-Roten Karte für Markus Lackner (11.) Tribut zollen und ist nach der zweiten Niederlage nacheinander wieder in den Abstiegskampf verstrickt.

Hartberg lässt sich von St. Pölten noch nicht abhängen. Die Steirer kamen in der niederösterreichischen Landeshauptstadt nach einem Zweitore-Rückstand noch zu einem 2:2. Rajko Rep (29.) und Thomas Rotter (84.) bescherten dem Tabellensiebenten einen verdienten Punktgewinn. In der Tabelle liegt Hartberg weiter vier Punkte hinter den Niederösterreichern, für die Alexander Schmidt (17.) und Robert Ljubicic (25.) trafen.


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