Gemäldegalerie der Akademie mit Sonderschau zu Van-Dyck-Bild

Mit dem 18. Dezember ist nach dem harten Lockdown auch die Ausstellung der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste im Theatermuseum wieder zugänglich. Ab dann ist in einer Sonderpräsentation auch Anthonis van Dycks frühes Selbstbildnis zu sehen. Die Schau liefert Einblicke in die Ergebnisse eines umfangreichen Restaurierungs- und Forschungsprojekts, bei dem neue Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte des um 1614 entstandenen Gemäldes gewonnen werden konnten.

„Vielschichtig. Das früheste Selbstbildnis des Anthonis van Dyck“ ist bis zum 2. Mai zu sehen. Darüber hinaus wird die aktuelle Ausstellung des Kupferstichkabinetts zu Rudolf Jettmar am interimistischen Standort bis 14. März verlängert. Im Frühjahr setzt man dann auf eine Kooperation mit dem Gastgeber Theatermuseum: In der Videoinstallation „After the End and Before the Beginning“ installieren toxic dreams von 10. Februar bis 11. Mai zwei Stationen in den Galerieräumen.

Für die große Eröffnungsausstellung nach der Rückübersiedlung an den Schillerplatz im Herbst 2021 wurde das Kuratorentrio „Raqs Media Collective“ aus Delhi verpflichtet. Jeebesh Bagchi, Monica Narula und Shuddhabrata Sengupta sollen dabei einen externen Blick auf die Sammlungen der Akademie werfen und sie mit dem aktuellen, zeitgenössischen Kunstschaffen in Bezug setzen, wie es in der Ankündigung heißt.

Keine Neuerungen gibt es unterdessen in der Leitungsfrage der Gemäldegalerie. Nach dem Rückzug von Julia M. Nauhaus, die das Haus Ende Juni verlassen hat, hatte Rektor Johan F. Hartle eine „ausführliche interne Revision“ angekündigt. Wie es auf Nachfrage am Freitag hieß, ist eine Neuausschreibung des Postens mit Beginn des Jahres 2021 geplant.

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