Charity-Aktion übertraf alle Erwartungen

24 Stunden auf dem Rennrad sollten einem Mädchen mit Handicap ein Therapierad ermöglichen. Inzwischen ist die Liste der Anschaffungen lang.

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Erschöpft, aber glücklich: Christian Tschernutter beim Zieleinlauf seiner Solo-Charity-Radtour im Juli dieses Jahres.
© DoDo Fotografie | Dominik Doucha

Von Simone Tschol

Reutte – Im Juli startete Christian Tschernutter aus Reutte eine einzigartige Charity-Aktion. 24 Stunden trat er in die Pedale seines Rennrades und absolvierte Runde um Runde – vom Hauptkreisverkehr Reutte zum Kreisverkehr Weißenbach und wieder retour. Die dabei geradelten Kilometer wurden von Sponsoren in Geld umgewandelt. Geld, mit dem Tschernutter einer zehnjährigen Außerfernerin mit Handicap zu einem neuen Therapierad verhelfen wollte.

Sein Ziel war es, 600 Kilometer zu schaffen. Geworden sind es letzten Endes jedoch unglaubliche 764,23 Kilometer. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31,8 km/h.

Übertroffen wurde aber nicht nur die Kilometerzahl. Auch in Sachen Spendengelder lief es weit besser als erwartet. Inzwischen konnte für das Mädchen nämlich nicht nur das E-Therapierad angeschafft werden. Auch E-unterstützte Rollstuhlreifen, ein elektrisch betriebenes Rollstuhlzuggerät sowie eine rollstuhlgerechte Terrassentüre konnten finanziert werden.

„Es ist einfach ein gutes Gefühl, dass ich dem Mädchen und der ganzen Familie mehr Mobilität schenken konnte“, resümiert Tschernutter, der sich dabei jedoch nicht in den Vordergrund drängen möchte: „Der größte Dank gilt allen meinen Helfern.“

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