Grün-bischöfliche Konferenz: Kogler sprach mit Glettler

Vizekanzler Werner Kogler hat mit Bischof Hermann Glettler über die Lage von Flüchtlingen in Griechenland geredet.

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Kogler wird auch von Parteifreunden dafür kritisiert, dass die Grünen das Nein der ÖVP zu Flüchtlingskindern in Österreich mittragen.
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Wien –Ob der verheerenden Zustände in griechischen Flüchtlingslagern – Kälte, Nässe, Sturm, Kinder werden von Ratten gebissen – appellieren Vertreter von „Courage-Mut zur Mitmenschlichkeit“ und der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler an die türkis-grüne Regierung, einige der dortigen Kinder und Familien in Österreich unterzubringen. Gestern hat Grünen-Vizekanzler Werner Kogler mit Glettler sowie der „Courage“-Initiatorin und Schauspielerin Katharina Stemberger via Skype über die Causa geredet.

Die TT wollte wissen, was die Zusammenkunft erbracht hat. Die Protagonisten wollten dazu aber nichts sagen. Die Grünen werden wegen der Haltung der Koalitionäre in dieser Angelegenheit besonders kritisiert. Viele ihrer Wähler und Funktionäre goutieren nicht, dass sich Kogler der Linie der Kanzlerpartei nicht widersetzt. Die NEOS beklagen seit Längerem, dass die politisch Verantwortlichen im Bund keine dieser Flüchtlinge hierzulande beherbergen wollen.

Nationalratsmandatarin Stephanie Krisper wollte kommenden Freitag nach Griechenland fliegen, um für diese „vulnerablen Menschen“ etwas zu tun, wie sie der TT sagte. Wegen der restriktiven Corona-Regelungen habe sie die Reise aber verschoben. „Ich versuche nun, hier den griechischen Botschafter zu treffen. Und ich werde viel telefonieren.“ Im Jänner wolle sie nach Athen fahren, „um mit Zuständigen in den Ministerien“ und Leuten des UNHCR zu sprechen. (kale)

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