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Zur Lage der Tiroler Wirtschaft: „Das sind sicherlich keine alten Hüte“

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Standortagentur-Tirol-Chef Marcus Hofer sehen die Tiroler Wirtschaft gut aufgestellt, um die Corona-Krise bewältigen zu können.
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Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Standortagentur-Tirol-Chef Marcus Hofer über die aktuelle Situation der Tiroler Wirtschaft und notwendige Vorhaben, um die Corona-Krise zu bewältigen.

Krisen zeigen auch immer deutlich Schwächen auf. Wo muss man in diesem Kontext ansetzen und welche „alten Hüte“ sehen Sie?

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf
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Patrizia Zoller-Frischauf: Tirol hat sich in den vergangenen Jahren durch eine disziplinierte Budgetpolitik Spielräume geschaffen, um mehr tun zu können als andere Bundesländer. Wir haben bei den konjunkturbelebenden Maßnahmen eine gute Balance gefunden. Einerseits geht es darum, dass Investitionen jetzt vorgezogen werden und andererseits, dass die richtigen Zukunftsbereiche adressiert werden. Regional, digital, nachhaltig – das sind die drei Bereiche, die wir in den Fokus gerückt haben, die sicherlich keine „alten Hüte“ sind. Damit sind wir auf dem richtigen Weg und Investieren ist derzeit extrem attraktiv, da die Investitionsprogramme des Landes mit der Investitionsprämie des Bundes kombinierbar sind und man bis zu 20 Prozent der förderbaren Kosten abholen kann. So viel Geld gab es noch nie.

Marcus Hofer: Was uns betrifft kann man sagen, dass die konjunkturbelebenden Maßnahmen, welche die Landesregierung schon im Juni verabschiedet hatte, in neue Programme und Dienstleistungen gehen, um die innere Stärke des Standortes Tirol wiederaufzubauen und weiter auszubauen. Und da geht es um Digitalisierung, nachhaltige Technologien und Gesundheit. Allesamt Themen, die einen großen Schub für Tirol bedeuten werden.

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